Positionen

Projekte Vorstand der Joachim Herz Stiftung

Tätigkeiten für Junge Menschen und Stiftungen

Mitglied des Beirats seit 2018

Kurzbiographie

Der Historiker und Politikwissenschaftler Lukas Kaiser stammt ursprünglich aus der historisch-politischen Bildung, wo er unter anderem für eine KZ-Gedenkstätte und eine Bundespolitikergedenkstiftung tätig war. Der skeptische Blick auf Kultureuphorie und Fortschrittsglaube gehört deshalb zwangsläufig zu seinem Handwerkszeug. Später wechselte er ins internationale Wissenschaftsmanagement und war mehrere Jahre für den Deutschen Akademischen Austauschdienst in Südafrika tätig. Im Anschluss war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Europäischen Fernhochschule für Drittmittelmanagement und Internationalisierung zuständig. Seit 2017 verantwortet er den Drittförderbereich der Joachim Herz Stiftung. Lukas Kaiser lebt und arbeitet in Hamburg, der Stadt mit der größten Stiftungs- und Aktionärsdichte Deutschlands. Nirgendwo im Land sind die sozialen Gegensätze statistisch gesehen so groß wie hier und nirgendwo lässt es sicher besser über Geschichte und Zukunft von bürgerlichem Engagement und gemeinnütziger Arbeit nachdenken.

„Ehrenamtliches Engagement und Non-Profit-Initiativen stellen zentrale Säulen für den Zusammenhalt der Gesellschaft dar. Zugleich ist der gemeinnützige Sektor äußerst heterogen in seinen Strukturen und Zielsetzungen. Auch in der Stiftungslandschaft vollzieht sich ein Kulturwandel, weg vom stifterischen Wirken als Selbstzweck, hin zu einem kooperativen und problemorientierten, synergetischen Ansatz. Ich verstehe Stiftungen als Intermediäre zwischen der Gesamtgesellschaft und zivilgesellschaftlichen Initiativen bzw. deren Zielgruppen. Die Vernetzung untereinander fördert den gemeinsamen Austausch und schärft den kritischen Blick auf das eigene Tun. Der Kreis junger Menschen und Stiftungen bietet hierfür eine hervorragende Plattform, in die ich mich gerne einbringe.“