Positionen

Referentin der Geschäftsführung Robert Bosch Stiftung GmbH

Tätigkeiten für Junge Menschen und Stiftungen

Gespräch zum Thema Menschenbild und Führung bei der Herbsttagung 2017

Kurzbiographie

Nach dem Abitur trieb es Anne Burghardt zunächst für einen Europäischen Freiwilligendienst nach Belgien. Beflügelt durch diese erste lange Auslandserfahrung absolvierte sie den deutsch-französischen Bachelor „Interkulturelle Europa- und Amerikastudien“ in Halle/Saale und Paris. Ihren Master „Interkulturelle Personalentwicklung und Kommunikationsmanagement“ machte sie abschließend in Jena und Aberdeen. Während des Bachelors gründete Anne Burghardt, gemeinsam mit einer Hand voll motivierter Kommiliton*innen, den Postkult e. V. in Halle/Saale. Zunächst als Kassenwartin und später als Vereinsvorsitzende engagierte sie sich für die Wiederbelebung und soziokulturelle Nutzung von Leerräumen in Halle/Saale. Berufliche Erfahrung im Non Profit Bereich sammelte sie zudem im Rahmen diverser Praktika, u. a. für Solidarités Jeunesses, AFS Interkulturelle Begegnungen e. V., interculture.de e. V. und Kulturförderung Jena. Nach ihrem Masterabschluss blieb Anne Burghardt zunächst ihrer Heimatuniversität Jena als wissenschaftliche Mitarbeiterin treu. Sie gab Einführungsseminare sowie Seminare zur interkultureller Teamarbeit und Diskursen der aktuellen interkulturellen Kommunikationsforschung. Parallel machte sie eine Weiterbildung zum Interkulturellen Coach. 2014 zog es Anne Burghardt für eine Trainee-Programm der Robert Bosch Stiftung nach Stuttgart. Im Rahmen des Programms lernte sie die Stiftung auf unterschiedlichsten Perspektiven kennen und hatte die Gelegenheit, eine Auslandsstation in der Bürgerstiftung New Orleans in den USA zu verbringen. Seit August 2016 ist sie Referentin der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung. Im März 2017 war Anne Burghardt zum ersten Mal bei einem Treffen des Kreises Junge Menschen und Stiftungen. Für sie war es eine tolle Erfahrung, Kolleg*innen aus anderen Stiftungen kennenzulernen und mit ihnen zum Thema Führung zu diskutieren, das sie v. a. in ihrer aktuellen Position natürlich sehr beschäftigt. Im Oktober war sie dann erstmals selbst Sprecherin und diskutierte mit den Teilnehmern über den Zusammenhang von Menschenbild und Führung.

„Die Treffen des Kreises Junge Menschen und Stiftungen sind ideale Gelegenheiten für junge und jung gebliebene StiftungsmitarbeiterInnen, gemeinsam zu lernen, sich auszutauschen und zu vernetzen. Nur im Gespräch können Synergiepotentiale entdeckt und gehoben werden, die es uns erlauben, unsere Ziele für eine lebenswertere Gesellschaft noch besser zu erreichen. Die Stiftung Elemente der Begeisterung leistet mit ihrer Initiative aus meiner Sicht einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Sektors. Deshalb freue ich mich, Teil des Netzwerks zu sein und hoffe, es wächst stetig weiter.“